| Schwelbrand
in Wand |
Am frühen Sonntag morgen wurde ein Kaminbrand im Wendlinger Wohngebiet
Weinhalde gemeldet. Beim Eintreffen der ersten Einsatzkräfte quoll
Rauch sowohl aus dem Flachdach als auch aus einer Wandsteckdose im Schlafzimmer
des Hauses. Nach kurzer Zeit konnte ein Brand innerhalb des Kamins ausgeschlossen
werden. Daraufhin wurde sowohl auf dem Dach als auch im Schlafzimmer nach
der Herkunft des Rauchs gesucht - und auch gefunden. Durch eine Überhitzung
im Bereich des Außenkamins verschmorten in der Wand Elektroleitungen
und verursachten einen Schwelbrand. Im dort verbauten Holz konnte sich
das Feuer ausdehnen. Zur Brandbekämpfung musste ein Teil der Gipskartonwand
geöffnet werden. Die drei Bewohner wurden vorsorglich in ein Krankenhaus eingeliefert, da eine Rauchvergiftung durch die starke Rauchentwicklung nicht auszuschließen war. Die Wendlinger Feuerwehr war mit insgesamt drei Fahrzeugen und 17 Mann
im Einsatz, die Feuerwehr Köngen war mit einem Fahrzeug und zwei
Mann an der Einsatzstelle und das Deutsche Rote Kreuz befand sich mit
drei Fahrzeugen und zehn Mann vor Ort. Der entstande Sachschaden am Gebäude
wird auf ca. 30.000 Euro geschätzt. |
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Erste Einblicke in die Wand |
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Die geöffnete Wand. Im unteren Bildteil
ist der Außenkamin sichtbar |
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Parallel zur Brandbekämpfung im Inneren des Gebäudes
wurde auch auf dem Dach nach möglichen Brandnestern gesucht |
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Zusammen mit dem hinzugezogenen Schornsteinfeger wurde
der Kamin kontrolliert |